Donnerstag, 27. Januar 2011

Ban Ki Moon gibt Erklärung ab

VN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat am Ende der gestrigen Gespräche in Genf eine Erklärung abgegeben. Er betonte, weil die Verhandlungen in eine Sackgasse zu kommen drohten, habe er die beiden zyprischen Staatschefs nach Genf gebeten. Die Gespräche seien in positiver Athmosphäre verlaufen, heißt es in zyperntürkischen Medien. Der Generalsekretär hoffe, dass die Verhandlungen fortgeführt und zu einem Ende gebracht werden könnten, nachdem beide Seiten ihre Standpunkte offengelegt hatten. Bereits seit der Wahl von Christophias zum Präsidenten Südzyperns verhandeln die beiden zyprischen Seiten wieder intensiv miteinander.

Mittwoch, 26. Januar 2011

Zyperngipfel in Genf

Der lang erwartete Zyperngipfel hat in Genf unter der Schirmherrschaft von VN-Generalsekretär Ban Ki Moon begonnen. Dabei kamen die beiden zyprischen Staatschefs Eroglu und Christophias mit dem VN-Generalsekretär zusammen um weitere Vorschläge zur Überwindung der Teilung Zyperns zu beraten. Am Ende der Gespräche, so meldet der staatliche Rundfunk Nordzyperns, BRT, will Ban Ki Moon eine gemeinsame Erklärung verlesen. Nähere Details zu den Fortschritten werden darin erwartet. TRNC-Präsident Eroğlu hatte bereits im Vorfeld erklärt, dass die türkische Seite nicht müde werde, sich für eine gerechte Lösung einzusetzen. Im Vorfeld waren vor allem die Grund- und Bodenfrage sowie die Aufteilung der Regierungskompetenz problematisch. Zudem beklagten sich in den vergangenen Wochen auf Nordzypern einzelne Quellen über angeblich zunehmende rassistische Angriffe gegen Zyperntürken. Als Beispiel wird unter anderem der Angriff auf eine türkische Basketballmannschaft in Südzypern genannt. Auch die Garantiefrage wird von den beiden zyprischen Parteien unterschiedlich bewertet. Die Zyperntürken sehen die türkische Garantiemachtsstellung als unantastbar, während der Präsident der Zyperngriechen, Christophias, eine türkische Garantiemacht ablehnt.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Neue Fluglinie ab Frühjahr

Ab März soll es im Norden Zyperns wieder eine Fluglinie geben. Die neue Airline wird "North Cyprus Airlines" (KKHY) heißen und soll der "Kibris Turkish Airlines" nachfolgen. Diese musste aufgrund finanzieller Probleme im Frühsommer 2010 den Betrieb einstellen. Die Behörden hatten der zyperntürkischen, staatlichen Airline die Betriebserlaubnis entzogen. Mittlerweile wurde auf politischer Seite intensiv gearbeitet um eine neue Fluggesellschaft ins Leben zu rufen. Die "North Cyprus Airlines" werden zu 60 Prozent in privater Hand sein, 30 Prozent der Aktien sind in staatlichem Besitz und mit zehn Prozent ist die türkische "Turkish Airlines" (THY) beteiligt. Nach Angaben des staatlichen zyperntürkischen Rundfunks BRT haben 26 Firmen Anteile an der KKHY gekauft. Aussagen über Flotte oder Streckennetz wurden noch nicht getroffen.