Sonntag, 30. August 2009

Regierungssprecher Südzyperns attackiert Türkei

Bei einer Rede vor Auslandszyprern hat der Regierungssprecher Südzyperns die Türkei heftig attackiert. So sei der Inselsüden zwar bereit, sich der Aufgabe zu stellen, die Republik Zypern aus dem Jahr 1960 zu verändern, die Hauptsache aber sei eine radikale Wandlung der türkischen Zypernpolitik. Stefanou betonte aber, dass das Zypernproblem entstanden sei, weil die Türkei den Norden Zyperns "besetzt" halte und Neusiedler aus Anatolien den Inselteil bevölkerten. Die Türkei alleine sei verantwortlich für die Teilung Zyperns und daher müsse der Druck auf Ankara dauerhaft aufrecht erhalten werden. "Dabei vergisst der Politiker aus dem Süden die wirklichen Ereignisse, die seit 1963 zur Teilung Zyperns führten", erklärte hierzu der ehrenamtliche Repräsentant Nordzyperns, Uli Piller. "Wir dürfen nicht vergessen, dass der Status, den Südzypern inne hat, nicht die Genese des Konflikts widerspiegelt und dass dieser Status den Inselgriechen die Möglichkeit gibt, politischen Druck auf die Türkei auszuüben."

Griechen pilgern nach Güzelyurt

Rund 500 zyperngriechische Pilger werden an diesem Wochenende in Güzelyurt erwartet. Die dortige Kirche des Heiligen Mammas gilt als eines der bedeutendsten Heiligtümer der Zyperngriechen. Seit der Grenzöffnung 2003 ist es für Zyperngriechen vor allem auch im Rahmen religiöser Veranstaltungen möglich, die alten Kirchen zu nutzen.

Freitag, 28. August 2009

Eroglu: Regierung wird an Verhandlungen beteiligt

Die Regierung wird an der künftigen Verhandlungsrunde beteiligt werden. Dies meldet der Rundfunk BRT. Demnach soll ab der am 3. September beginnenden neuen Verhandlungsrunde auch ein hochrangiger Beamter des Außenministeriums teilnehmen. Die Verhandlungen seien schwierig und komplex. Die UBP-Regierung unterstützt Staatspräsident Mehmet Ali Talat bei den Verhandlungen, will jedoch zudem Einfluss auf die weiteren Verhandlungen nehmen können.