Nach dem schrecklichen Explosionsunfall zwischen Larnaka und Limassol vergangene Woche, bei dem auch die größte Energieversorgungsstätte des Inselsüdens in Mitleidenschaft gezogen wurde, kam es nun bei den Energieversorgern zu einer Einigung. So meldet der zyperntürkische Rundfunk BRT, dass Nordzypern dem Inselsüden mit Energielieferungen helfen wolle. Die Hilfe wird auch politisch als wichtige Annäherung zwischen den beiden zyprischen Staaten verstanden.
Sonntag, 17. Juli 2011
Donnerstag, 14. Juli 2011
Eroglu trifft EU-Kommissionspräsident
TRNC-Staatspräsident Derviş Eroğlu hat im Rahmen seiner Reise in die europäische Hauptstadt Brüssel EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso getroffen. Dabei informierte der Präsident den EU-Politiker über den derzeitigen Stand der Verhandlungen zwischen den beiden zyprischen Seiten. Die zyperntürkische Seite will in Abstimmung mit der türkischen Regierung in Ankara noch Ende 2011 bzw. Anfang 2012 ein Referendum. Dabei soll über die Ergebnisse der Verhandlungen in getrennten Abstimmungen in den beiden zyprischen Staaten entschieden werden. Eroğlu kam auch mit EU-Parlamentspräsident Buzek zusammen. Die EU sieht sich zunehmend mit dem Problem konfrontiert, dass die Republik Zypern im zweiten Halbjahr 2012 die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen soll und dies zu einer Belastung für die Zyperngespräche werden könnte. Ankara hat bereits angekündigt, dass es die Beziehungen zur EU als schwer belastet ansehen würde, wenn nicht die vereinte Insel die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen könne. Daher müsse vor dem zweiten Halbjahr 2012 eine Einigung durch ein Referendum besiegelt werden.
Montag, 11. Juli 2011
12 Tote bei Explosion in Kaserne in Südzypern
In einer Kaserne in Südzypern kam es am heutigen Montag zu mehreren schweren Explosionen, bei denen nach Angaben des europäischen Nachrichtensenders "Euronews" mindestens 12 Menschen getötet wurden. Wie berichtet wurde, habe die Explosion auch Häuser und ein Kraftwerk in der Nachbarschaft in Mitleidenschaft gezogen. Die Kaserne liegt zwischen den Küsenstädten Larnaka und Limassol; die Verbindungsstraße ist gesperrt. "Unsere Gedanken gelten den Angehörigen der Toten und den Verwundeten", betonte TRNC-Repräsentant Piller in einer kurzen Stellungnahme. Nach dem Bericht von "Euronews" sei die Ursache für die Explosion in dem Munitionslager noch nicht ermittelt worden.
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