Um die Verbindungen zwischen Girne (Kyrenia) und anderen Städten im Ausland zu intensivieren, ist Bürgermeister Sümer Aygin (CTP) nach Deutschland gereist. Auf Einladung des Bürgermeisters der Stadt Weilburg, Hans-Peter Schick, ist der zyperntürkische Kommunalpolitiker bemüht, die Kontakte zwischen den beiden Städten weiter zu verbessern. Schick hatte zuvor bereits Nordzypern bereist. Girne unterhält mehrere Kontakte zu Partnerstädten außerhalb der TRNC. Im April 2008 besuchte unter anderem eine Delegation aus Unterschleißheim bei München den Bürgermeister. Auch hier wurden erste Kontakte geknüpft.
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Außenminister Özgürgün: Anerkennung könnte Willen zur Einigung erbringen
In einem Interview mit dem türkischen Rundfunk TRT sagte TRNC-Außenminister Hüseyin Özgürgün (UBP), dass eine Anerkennung der TRNC als unabhängiger Staat den Willen zur Kompromissbereitschaft hinsichtlich einer Zypernlösung fördern könnte. Diesen Willen vermissen viele Zyperntürken bei der zyperngriechischen Regierung. Özgürgün unterstrich zudem, dass die zyperngriechische Regierung den Beitrittsprozess der Türkei alleine nicht werde stoppen können.
Dienstag, 1. Dezember 2009
Präsident Talat in Ankara
Bevor die Zyperngespräche zwischen ihm und seinem inselgriechischen Amtskollegen Christophias am heutigen Dienstag fortgesetzt werden sollen, flog TRNC-Staatspräsident Mehmet Ali Talat gestern in die Türkei. Dort erörterte er unter anderem zusammen mit dem türkischen Außenminister Ahmet Davutoglu die Lage auf der geteilten Insel. Die Verhandlungen kommen nur zögerlich voran. Weiterhin ist die Frage nach der Grundausrichtung eines neuen Staats ungeklärt. Unterdessen wurde bekannt, dass, wie die Nachrichtenplattform "Northcyprus.de" berichtet, der inselgriechische Handelsminister und Vertreter der zyperngriechischen Handelskammer nach Israel gereist sind. Dort soll aktiv darauf hingewirkt worden sein, dass israelische Investitionen in Nordzypern künftig unterbleiben. Ob diese Mission erfolgreich war, ist derzeit kaum abzusehen. Jedoch belastet ein derartiges Vorgehen die Verhandlungen zusätzlich.
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