Auf Grund gesundheitlicher Probleme des inselgriechischen Staatspräsidenten Christophias wurde das Treffen zwischen ihm und dem zyperntürkischen Staatschef Mehmet Ali Talat kurzfristig abgesagt. Die beiden wollten ihre Gespräche auf der Insel fortführen und sich intensiv dem Thema "Exekutive" widmen. Statt des Treffens auf Präsidentenebene kamen die beiden Unterhändler Nami und Yakovu zusammen. Wann die beiden Präsidenten ihre Gespräche wieder aufnehmen können, ist unklar.
Freitag, 9. Oktober 2009
Dienstag, 6. Oktober 2009
Talat warnt vor "Nichtlösung"
Laut Berichten des staatlichen türkischzyprischen Rundfunks BRT hat Staatspräsident Mehmet Ali Talat davor gewarnt, dass es zu einer so genannten "Nicht-Lösung" kommen könnte. Die Verhandlungen gingen zwar weiter, so der Präsident, befänden sich aber nicht mehr auf dem richtigen Weg. Wenn die beiden Volksteile nicht gezielt auf die Referenda vorbereitet würden, müsste man mit einem "Desaster" rechnen. Talat kritisierte in einem Interview mit der Zeitung "Cyprus Mail" indirekt auch seinen Verhandlungspartner Christophias. Talat sagte, dass trotz heftiger Kritik innerhalb seiner Volksgruppe er zu Kompromissen stehe. Auf der griechischen Seite sei dies nicht immer der Fall gewesen.
Donnerstag, 1. Oktober 2009
47 NGOs unterstützen kritischen Kurs der Regierung
Knapp fünfzig Nichtregierungs-Organisationen (NGOs) haben in Nordzypern einen Brief an Premierminister Eroglu (UBP) übergeben. Darin betonen die NGOs, dass der Wille der Zyperntürken bei den Verhandlungen nicht außer Acht gelassen werden dürfe. Man verfüge trotz der fehlenden internationalen Anerkennung über einen funktionierenden, starken Staat. Dies meldet der staatliche Rundfunk BRT. Damit stärken die NGOs der Regierung Eroglu den Rücken, die keine allzu große Kompromissbereitschaft im Bezug auf die Verhandlungen zeigen will. Die Aufgabe der Sicherheitsgarantie durch Ankara steht allerdings auch für TRNC-Staatspräsident Talat nicht zur Debatte.
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